Stadtführungen und Touren mit Barcelona Dragon Tours: Die Geheimnisse von Barcelona: Gaudí und das olympische Maskottchen Cobi

Bei einigen unserer deutschsprachigen Stadtführungen, die wir am Denkmal Frederic Soler an den unteren Ramblas beginnen, kommen wir an einem absoluten architekontischen Juwel vorbei.

Ich meine natürlich den luxuriösen Palau Güell in der Carrer Nou de la Rambla, den Gaudí einst für eine der reichsten Familien Barcelonas baute.

Auf unseren deutschsprachigen Stadtführungen und Touren durch Barcelona gucken wir Gebäude zwar nur von außen an, aber diesen Palast sollten Sie sich unbedingt auch von innen ansehen. Am besten, wenn Sie auf eigene Faust einen Stadtrundgang durch Barcleona machen.

Der Besuch lohnt sich. Man kann  nämlich vom Keller bis zum Dach durch alle Räume gehen.

Als ich vor einiger Zeit mal wieder auf dem Dach war, um die Trencadís Fliesen der Schornsteine zu fotografieren, glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen.

Ein ähnliches Gefühl beschlich mich, als ich an der Kathedrale von Salamanca unter den gotischen Steinfiguren zum ersten Mal den in Stein gemeißelten Astronauten sah, der bei Renovierungsarbeiten dort von einem Bildhauer angebracht wurde.

Auf einem der Kamine des Palau Güell kann man nämlich die Kopf von Cobi erkennen, dem berühmten Maskottchen der Olympischen Spiele von 1992, das seinerzeit von dem Designer Javier Mariscal enworfen wurde.

Jetzt drängt sich einem natürlich die Frage auf: Kann es sein, dass das Hündchen Cobi in Wirklichkeit von Gaudí stammt und Mariscall es lediglich abgekupfert hat?

Wohl kaum.

Doch wie kam Cobi an den Kamin des Palastes, der von Gaudí für seinen Freund Eusebi Güell von 1886 bis 1890 erbaut wurde?

Nun ja. Die Antwort ist einfach. (Siehe Astronaut an der gotischen Kirche von Salamanca)

Der Palau Güell wurde zur Zeit der olympischen Spiele mal wieder renoviert. Damals erneuerte man auch die einzigartigen bunten Trencadís Fliesen der Kamine.

An einigen Stellen jedoch verwendete Gaudí zerbrochene weiße Fliesen der Fabrik Pickman aus Sevilla, die ihm besonders gefielen.

Als man den Palast 1992 restaurierte, fehlten einige dieser weißen Fliesen. Die Restaurateure ersetzten sie mit Keramik aus derselben Fabrik. Und wegen der olympischen Spiele brachten sie den Kopf des Olympia Maskottchens Cobi an und darunter das von Josep Maria Trias entworfene Symbol für die Olympischen Spiele.

Also nichts wie hin. Besichtigen Sie den einzigartigen Palast. Vielleicht entdecken Sie auf dem Dach ja das Hündchen.

Ihre deutschsprachigen Tour Guides freuen sich schon darauf, mit Ihnen eine Führung durch Barcelona zu unternehmen und Ihnen auch die vielen versteckten Ecken der Stadt zu zeigen.

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